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Implantologie

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Implantate


Implantate werden grundsätzlich aus verträglichen (biokompatiblen) Materialien
(z.B. Titan) angefertigt
 

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Unter zahnmedizinischen Implantaten versteht man in den Kieferknochen eingesetzte Metall- oder Keramik-Konstruktionen, auf welchen der Zahnersatz (Krone, Brücke oder Prothese) aufgebaut wird. Sie gewährleisten die Stabilität und Belastbarkeit des Zahnersatzes und sind die naturnächste Variante zahntechnischer Versorgung.

In der Regel werden sogenannte Einzelimplantate eingesetzt, die aus einem stiftartigen Teil im Knochen und einem aus der Schleimhaut in den Mund ragenden Implantatkopf bestehen. Die Positionierung im Knochen erfolgt mittels vorheriger Bohrung.

Die Einsetzung ist durch eine vorherige Betäubung völlig schmerzfrei. In den Kieferknochen wird eine saubere Bohrung eingebracht, in welche das Implantat passgenau eingesetzt wird. Die anschließende Einheilphase dauert im Regelfall ca. 12 Wochen, anschließend ist das Implantat voll belastbar und bei entsprechender Pflege und Kontrolle dauerhaft haltbar.

Vor einem implantologischen Eingriff müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Hierbei sind eine sorgfältige und auf den individuellen Fall abgestimmte Planung unter Verwendung von Modellen und Röntgenbefunden von entscheidender Bedeutung.

 

3D-Diagnostik als optimale Vorbereitung implantologischer Eingriffe

Die Computertomographie hat sich als Methode zur exakten räumlichen Analyse von Gewebebeschaffenheit und -dimension durchgesetzt. Diese Methode wird zunehmend in der Diagnostik, präoperativen Planung und postoperativen Beurteilung in Chirurgie und Implantologie eingesetzt und hält ihren Einzug in die moderne zahnärztliche Praxis.

Wesentliche Aufgaben der präoperativen Planung sind die exakte Bestimmung der Gewebedimension in allen drei Raumrichtungen am geplanten Eingriffsort sowie die Ortung wichtiger limitierender anatomischer Strukturen wie Nervlage, Sinusausdehnung und Knochenstrukturen relativ zum Eingriffsort.

Diese Aufgaben wurden bislang üblicherweise mittels zweidimensionalen Röntgenaufnahmen und Modelldiagnostik angegangen.

Zu den Nachteilen konventioneller Röntgenaufnahmen zählt naturgemäß die fehlende dritte Dimension, der "räumliche Eindruck", der selbst durch Anfertigung mehrerer Aufnahmen aus verschiedenen Projektionsrichtungen nur unvollständig produziert werden kann.

Weiterhin liefern diese Verfahren (z.B. Panorama-Schichtaufnahmen) keine maßhaltigen Bilder, die systemimmanenten Verzerrungen können selbst durch aufwendige nachträgliche elektronische Entzerrung nicht vollständig aufgehoben werden.

Eine Einschätzung der Knochenbeschaffenheit ist anhand dieser Bilder ebenfalls nicht zuverlässig möglich, da einem bestimmten Grauwert nicht eine bestimmte Knochendichte zugeordnet werden kann.

Demgegenüber ermöglicht die Computertomographie die maßhaltige dreidimensionale Erfassung der zu beurteilenden Gewebestrukturen.

Aus den einmal durch den CT-Scan erfassten Daten lassen sich nachträglich am Bildschirm beliebige zwei- oder dreidimensionale Ansichten in allen erdenklichen Raumebenen erzeugen, die eine exakte räumliche Orientierung ermöglichen. Die erzeugten Bilder sind maßhaltig und verzerrungsfrei, ein am Bild ermitteltes Längen-, Winkel-, Flächen-, oder Volumenmaß entspricht mit großer Genauigkeit den tatsächlichen Werten am Patienten.